Drucken
 

Arbeitsgruppe „Garten der Erinnerung“ - Zusammenkunft im April musste verschoben werden

Demmin, den 23.04.2020

In der Märzsitzung der Arbeitsgruppe „Garten der Erinnerung“ für die Demminer Suizidopfer vom April/Mai 1945 wurden mehrere Vorentwürfe von Steffen Teetz vom gleichnamigen Ingenieurbüro vorgelegt und erläutert. Nach reger Diskussion stimmten die Mitglieder einstimmig für die Variante 1 mit einem Rundweg über eine Grünfläche mit entsprechender Bepflanzung (Blumen, Sträucher, Bäume), Schautafeln und Bänken (siehe Abbildung).

Bei Zustimmung durch die Künstlerin Cora Fisch könnte das „ResonanzFELLd“ in das Vorhaben integriert werden, bekräftigte die Arbeitsgruppe erneut.

Bereits am 23. April sollte ein überarbeiteter und mit dem städtischen Bauamt abgestimmter Entwurf vorgestellt und ein erster Kostenrahmen für die Planungsarbeiten vorgelegt werden.

Darüber hinaus war vorgesehen, die allen AG-Mitgliedern von Altbürgermeister Ernst Wellmer übergebenen Erlebnisberichte von Zeitzeugen auszuwerten und Vorschläge zur Veröffentlichung auf den Schautafeln zu unterbreiten.

Eckhardt Tabbert wollte außerdem Frau Lilo Schlösser zu der Zusammenkunft einladen, um mit ihr gemeinsam eine Auswahl der Werke ihres Mannes, des Demminer Ehrenbürgers Karl Schlösser, für die Erinnerungsstätte zu treffen und ihre Vorstellungen beim vorgesehenen Projekt berücksichtigen zu können.

Wegen der Kontakt-Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie musste die geplante Sitzung verschoben werden. Sie wird  durchgeführt, sobald die Voraussetzungen dafür gegeben sind, wieder problemlos zusammenarbeiten zu können und die rechtlichen Rahmenbedingungen dies zulassen.

 

 

 

Fotoserien zu der Meldung


Garten der Erinnerung (23.04.2020)