Erfolgreiche Haus- und Straßensammlung für die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Vom 27. Oktober bis zum 23. November 2025 beteiligten sich Mitglieder und Unterstützer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge an der diesjährigen Haus- und Straßensammlung zur Förderung der wichtigen Friedensarbeit des Verbandes. Das Ergebnis konnte jetzt ausgezählt werden und erbrachte in Demmin die erfreuliche Summe von 760,00 Euro, wofür herzlich gedankt wird. Hinzu kommt das Spendenaufkommen der Bundeswehrsoldaten, die ebenfalls in der Stadt mit Sammelbüchsen unterwegs waren.
Aktuelle kriegerische Auseinandersetzungen führen uns einmal mehr vor Augen, wie wichtig Frieden, Völkerverständigung und Versöhnung sind. 2025 sollte die Gräbersuche online auf mehr als  5,4 Millionen Datensätze erweitert werden. 21.000 Umbettungsprotokolle werden in diesem Jahr bearbeitet mit dem Ziel, auch weiterhin möglichst viele Tote zu identifizieren. 65 Einsätze zur Kriegsgräberpflege werden in 11 Ländern durchgeführt. Und der Umbettungsdienst plant insgesamt 10.000 Ausbettungen in diesem Jahr. „Für all´ diese Maßnahmen muss die Finanzierung gesichert sein. Dafür haben wir gesammelt“, so Ernst Wellmer,  stellvertretender Regionalverbandsvorsitzender. „Mit 25 Euro werden z.B. fünf Kriegsgräber ein Jahr lang gepflegt. Mit 60 Euro könnten die Namen von zwei Kriegstoten auf einem Gedenkstein verewigt werden. Und mit 100 Euro wird die Suche nach einem Kriegstoten, seine Identifizierung und würdige Bestattung unterstützt.“ Mitglieder des Demminer Regionalverbandes werden auch weiterhin die Bemühungen der Arbeitsgruppe der Ev. Kirchengemeinde zur Sanierung und Neugestaltung der Gedenkecke für die Opfer der Weltkriege in der St. Bartholomaeikirche sowie die geplante Sanierung der Pflanzanlagen auf dem 45-er Gräberfeld und auf der Kriegsgräberstätte 1. Weltkrieg unterstützen. Die Förderung der Maßnahme auf dem Friedhof wurde jetzt bewilligt, so dass sie im kommenden Frühjahr realisiert werden kann“, so der Altbürgermeister, der zugleich für die vielfältige Unterstützung der Hansestadt dankt.